Auge

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Der gestrige Tatort spielte im Weserbergland. Da komme ich wech. Zutreffend benannt wurden nur Hameln und Bad Pyrmont. Der Ort, an dem sich das Verbrechen zutrug wurde umbenannt. Eigentlich heißt das Kaff Rühle und liegt etwa 2 km von Bodenwerder entfernt an der Weser.
Teilweise spielten die Szenen auch wo anders. Die Allee, durch die Frau Dr. Maria Furtwängler mit dem Pastorenehepaar schlendert, befindet sich z.B. in Bad Pyrmont. U.a. wurde mit durch die wunderschöne Grohnder Allee mit ihren steinalten Pappeln gefahren.
Am Ende privates Kommissarinnenglück an der Tankstelle.

Diese befindet sich in Hehlen (Ortschild war kurz zu sehen), welches sich 3 km auf der anderen Seite von Bodenwerder befindet. Da ich den Tatort bei meiner Mama auf dem Sofa in Bodenwerder geguckt habe, habe ich auf der Rückfahrt noch schnell ein verwackeltes Foto ebendieser Tanke gemacht.
[Vielen Dank für Ihr Interesse an diesem langweiligen Beitrag zum Thema Heimatkult. Inhaltliche Kritik gibt es z.B. hier.]
Teilweise spielten die Szenen auch wo anders. Die Allee, durch die Frau Dr. Maria Furtwängler mit dem Pastorenehepaar schlendert, befindet sich z.B. in Bad Pyrmont. U.a. wurde mit durch die wunderschöne Grohnder Allee mit ihren steinalten Pappeln gefahren.
Am Ende privates Kommissarinnenglück an der Tankstelle.

Diese befindet sich in Hehlen (Ortschild war kurz zu sehen), welches sich 3 km auf der anderen Seite von Bodenwerder befindet. Da ich den Tatort bei meiner Mama auf dem Sofa in Bodenwerder geguckt habe, habe ich auf der Rückfahrt noch schnell ein verwackeltes Foto ebendieser Tanke gemacht.
[Vielen Dank für Ihr Interesse an diesem langweiligen Beitrag zum Thema Heimatkult. Inhaltliche Kritik gibt es z.B. hier.]
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Dieser Film gibt mir gar nichts. Warum gucke ich mir auch noch Filme an, die mir von Madame empfohlen wurden? Nur rumgekokse.
Vom Stil her ansprechend, teilweise sehr schnell geschnitten. Kurze Zeichentrick-Drogen-Wahrnehmungs-Sequenzen. Nicht langweilig, aber keine Empfehlung.
Vom Stil her ansprechend, teilweise sehr schnell geschnitten. Kurze Zeichentrick-Drogen-Wahrnehmungs-Sequenzen. Nicht langweilig, aber keine Empfehlung.
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Programmübersicht
Themenabende:
Dienstag, 5. Oktober 2004, ab 20.45 Uhr
Die Bushs – Der Clan und die Macht
Dienstag, 19. Oktober 2004, ab 20.45 Uhr
Kreuzzug gegen das Böse
Dienstag, 26. Oktober 2004, ab 20.45 Uhr
USA – Die unverstandene Supermacht
Freitag, 29. Oktober 2004, ab 22.10 Uhr
Kriegsspiele - Hollywood und Pentagon
Sonntag, 31. Oktober 2004, ab 20.45 Uhr
Amerikas Westen - weites Land
Dienstag, 2. November, ab 20.45 Uhr
„Das Duell“
Reportagen:
Samstag, 16. Oktober 2004, um 21.35 Uhr
360° Die GEO – Reportage - In acht Meilen um die Welt
Mittwoch, 3. November 2004, um 19.00 Uhr
ARTE Info -Sondersendung (unter Vorbehalt)
Mittwoch, 3. November 2004, um 22.00 Uhr
ARTE Reportage - Sondersendung
Dokumentationen
Mittwoch, 6. Oktober 2004, um 20.45 Uhr
Der JFK-Mord
Mittwoch, 27. Oktober 2004, um 20.45 Uhr
Mord auf Staatsbefehl - Das Ende des Traums von Martin Luther King
Donnerstag, 28. Oktober 2004, um 22.00 Uhr
Amerika, Amerika
Samstag, 30. Oktober 2004, um 20.45 Uhr
New York, 1943
Spielfilme
Donnerstag, 28. Oktober 2004, um 20.45 Uhr
Dr. Seltsam oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben
Sonntag, 31. Oktober 2004, um 20.45 Uhr
Jeremiah Johnson
Montag, 1. November 2004, um 20.45 Uhr
Wag the Dog - wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt
Doku-Soap
Montag, 1. November, bis Freitag, 5. November 2004, um 20.15 Uhr
Coach
Themenabende:
Dienstag, 5. Oktober 2004, ab 20.45 Uhr
Die Bushs – Der Clan und die Macht
Dienstag, 19. Oktober 2004, ab 20.45 Uhr
Kreuzzug gegen das Böse
Dienstag, 26. Oktober 2004, ab 20.45 Uhr
USA – Die unverstandene Supermacht
Freitag, 29. Oktober 2004, ab 22.10 Uhr
Kriegsspiele - Hollywood und Pentagon
Sonntag, 31. Oktober 2004, ab 20.45 Uhr
Amerikas Westen - weites Land
Dienstag, 2. November, ab 20.45 Uhr
„Das Duell“
Reportagen:
Samstag, 16. Oktober 2004, um 21.35 Uhr
360° Die GEO – Reportage - In acht Meilen um die Welt
Mittwoch, 3. November 2004, um 19.00 Uhr
ARTE Info -Sondersendung (unter Vorbehalt)
Mittwoch, 3. November 2004, um 22.00 Uhr
ARTE Reportage - Sondersendung
Dokumentationen
Mittwoch, 6. Oktober 2004, um 20.45 Uhr
Der JFK-Mord
Mittwoch, 27. Oktober 2004, um 20.45 Uhr
Mord auf Staatsbefehl - Das Ende des Traums von Martin Luther King
Donnerstag, 28. Oktober 2004, um 22.00 Uhr
Amerika, Amerika
Samstag, 30. Oktober 2004, um 20.45 Uhr
New York, 1943
Spielfilme
Donnerstag, 28. Oktober 2004, um 20.45 Uhr
Dr. Seltsam oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben
Sonntag, 31. Oktober 2004, um 20.45 Uhr
Jeremiah Johnson
Montag, 1. November 2004, um 20.45 Uhr
Wag the Dog - wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt
Doku-Soap
Montag, 1. November, bis Freitag, 5. November 2004, um 20.15 Uhr
Coach
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Am Sonntag in geschlossener Gesellschaft Sick - The Life & Death of Bob Flanagan gesehen. Eine Doku über den Supermasochist - Bob Flanagan. Sehr interessanter, wenn auch harter Film, denn es wird nie weggeguckt. Die Kamera bleibt immer drauf.
Als Masochist suchte er den Schmerz. Am Ende seiner schweren Mukoviszidose-Erkrankung musste ihm von außen kein Schmerz mehr zugefügt werden. Der innere Schmerz war ihm merklich genug. Dies zeigt sehr anschaulich wieviel Schmerz die Krankheit ihm zugefügt haben muß, wenn der Schmerz, den er sich bei seinen SM-Praktiken zufügen ließ und den jeder wohl nachvollziehen kann, ihm ein vielfaches erträglicher erschien.
Kurz lief ein Ausschnitt aus dem Nine Inch Nails-Video zu Happiness in Slavery. [Script] Kurz vorher musste ich noch daran denken. Bob Flanagan spielt darin die Hauptrolle. Vielleicht ist in dem Video dann doch mehr "echt" als ich immer dachte.
Bei meiner Suche guckte ich mal wieder auf nin.com vorbei. Unter News stand, dass im Herbst eine Closure-DVD-Box, deluxe Edition 2 erscheinen soll. Version 1 besitze ich wohl als NTSC-VHS-Box. Ein Teil mit Live-Material, ein Teil mit den gesammelten Video-Clips (einschließlich The perfect Drug). Mal sehen, wie sich Edition 2 davon unterscheidet, oder ob Herr Reznor nur mal wieder Geld braucht.
Als Masochist suchte er den Schmerz. Am Ende seiner schweren Mukoviszidose-Erkrankung musste ihm von außen kein Schmerz mehr zugefügt werden. Der innere Schmerz war ihm merklich genug. Dies zeigt sehr anschaulich wieviel Schmerz die Krankheit ihm zugefügt haben muß, wenn der Schmerz, den er sich bei seinen SM-Praktiken zufügen ließ und den jeder wohl nachvollziehen kann, ihm ein vielfaches erträglicher erschien.
Kurz lief ein Ausschnitt aus dem Nine Inch Nails-Video zu Happiness in Slavery. [Script] Kurz vorher musste ich noch daran denken. Bob Flanagan spielt darin die Hauptrolle. Vielleicht ist in dem Video dann doch mehr "echt" als ich immer dachte.
Bei meiner Suche guckte ich mal wieder auf nin.com vorbei. Unter News stand, dass im Herbst eine Closure-DVD-Box, deluxe Edition 2 erscheinen soll. Version 1 besitze ich wohl als NTSC-VHS-Box. Ein Teil mit Live-Material, ein Teil mit den gesammelten Video-Clips (einschließlich The perfect Drug). Mal sehen, wie sich Edition 2 davon unterscheidet, oder ob Herr Reznor nur mal wieder Geld braucht.
Gestern, 3SAT 22:30 Uhr 196 bpm. Per IM aus Ilmenau aufgefordert worden, Ferseher anzuschalten. Telefonisch Augsburg kontaktiert. Zu dritt deutschlandweit zu DJ Hell vor'm Fernseher getanzt. Fl<piiieeep>mob war vorgestern.
Wenn Radsport schon doof findet, kann man sich wenigstens den Anfang und das Ende der ARD-Übertragungen angucken und sich dabei ein wenig an Monica Lierhaus erfreuen. Diese Gretelzöpfchen gestern waren dermaßen süß...




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Der Mux räumt auf. In den Medien wurde schon ordentlich Wirbel um diesen 40.000€-Film gemacht. Das man mit so wenig Geld trotzdem einen sehr ordentlichen Film machen kann, zeigt MuxMäuschenstill. Ein Autist, der auszieht der Gesellschaft die Moral zurück zu bringen. Mit drastischen Mitteln versteht sich. Wenn ein Arschloch etwas richtiges sagt, denkt man doppelt drüber nach. meint der Drehbuchautor und Hauptdarsteller Jan Henrik Stahlberg und stellt damit die Herangehensweise an den Stoff dar, kein naiver Moralapostel sondern ein Psycho. Unrecht muß bestraft werden, und zwar hart.
Fast durchgängig ein fesselnder Film. An zwei Stellen vielleicht ein wenig lang. Über das Ende lässt sich streiten. Stahlbergs Erklärung dafür ist aber schlüssig. Ich möchte hier aber nicht zu viel verraten.
Wem der Film nicht grass genug ist, den verweist Stahlberg auf die (unausweichliche) DVD, für die wir alles daran setzten werden, FSK 18 zu bekommen. Vielleicht nicht ganz ernst gemeint. Genug Material hätten sie aber.
Der Film handelt von Moral. Und auch über den Film hinaus hat Stahlberg das Anliegen seine Ansicht darüber und unsere Gesellschaft zu vermitteln. Und er hat Recht. Die Frage ist nicht, ob wir uns ein soziales Netz leisten können, sondern ob wir uns eins leisten wollen. Und offensichtlich wollen wir das nicht.
MUXMÄUSCHENSTILL, ab Donnerstag für alle im Kino. Hingehen!
PS: Skandal im Abspann: Der Corrado aus der bekannten Trailer-Lenkradabschraubszene wird als Scirocco bezeichnet. Skandal! Scheißfilm! ;-)
Fast durchgängig ein fesselnder Film. An zwei Stellen vielleicht ein wenig lang. Über das Ende lässt sich streiten. Stahlbergs Erklärung dafür ist aber schlüssig. Ich möchte hier aber nicht zu viel verraten.
Wem der Film nicht grass genug ist, den verweist Stahlberg auf die (unausweichliche) DVD, für die wir alles daran setzten werden, FSK 18 zu bekommen. Vielleicht nicht ganz ernst gemeint. Genug Material hätten sie aber.
Der Film handelt von Moral. Und auch über den Film hinaus hat Stahlberg das Anliegen seine Ansicht darüber und unsere Gesellschaft zu vermitteln. Und er hat Recht. Die Frage ist nicht, ob wir uns ein soziales Netz leisten können, sondern ob wir uns eins leisten wollen. Und offensichtlich wollen wir das nicht.
MUXMÄUSCHENSTILL, ab Donnerstag für alle im Kino. Hingehen!
PS: Skandal im Abspann: Der Corrado aus der bekannten Trailer-Lenkradabschraubszene wird als Scirocco bezeichnet. Skandal! Scheißfilm! ;-)
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Ach, Kalki.... Was ist das bloß? Ist das der aktuelle deutsche Humor? Früher, ja früher - als ich noch nicht am Wochenende das Haus verlassen habe, sondern vorm Fernseher saß - da haben wir Samstags abends die Schmidts Mitternacht-Show (live aus dem Schmidt Tivoli) geguckt. Da war Lilo Wanders noch keinE SexsendungsmoderatorIn, sondern hat mit Frau Marlene Jaschke über deren Wellensittich geplauscht. Und dann wurden Anti-AIDS-Schwulenplakate hochgehalten und der Slogan Blasen ok - Raus damit bevor es kommt (was man sich für'ne Scheiße merkt...) vom heutigen Präsidenten des FC St. Pauli vorgelesen. Was hohe Wellen schlug.
Danach ging man ins Bett.
Denn am Sonntag Morgen musste man um 9:00 Uhr aufstehen, oder zumindest das Radio anschalten, um das Frühstyxradio auf ffn zu hören. Das war damals die Speerspitze der Komik. Immer hart (an der Grenze, manchmal darüber), meist gut und manchmal sogar mit Anspruch und versteckten Anspielungen gespickt. So wurde ich geprägt von Sabine Bulthaup, Oliver Kalkofe und Dietmar Wischmeyer. Da wurde gekotzt und gestorben (Herr Radioovennnnnnnn....), gekalauert und die wesentlichen und unwesentlichen Dinge des Lebens verhandelt.
Kalkofes Mattscheibe war ein wesentlicher Bestandteil. Auch wenn die Sendung später am Montag Morgen um 9:40 Uhr ausgestrahlt wurde. Da war noch große Pause und ein Radio hatten wir auch dabei. Da musste der Lateinleistungskurs eben mal ein paar Minuten warten. Das war schon ok. Da wurde schießlich der wichtigste Teil der Wochenendfernsehunterhaltung rezensiert. Kalkman war immer tötlich.
Dann wurde ffn scheiße, die guten Sendungen waren weg (neben dem Frühstyxradio auch die prägenden Grenzwellen - von beidem iist nicht viel mehr als eine Web-Präsents geblieben). Kalkofe ging mit der Mattscheibe zu Premiere, wo es ihr ein paar Jahre im 15-Minutenformat unverschlüsselt gut erging. Irgendwann war auch das vorbei.
Vielleicht war auch Kalki damit am Ende. Allem, was ich danach gesehen habe, fehlte der rechte Schwung. Die Reduzierung auf das wesentliche. Das meiste wirkte langatmig. Das wäre beim 15-Minutenformat zwangsläufig nicht möglich gewesen. Im Radio hatte Kalki nicht mehr als 5 Minuten.
Jetzt hatte er 83. Der Wixxer. Nie wirklich langweilig, aber auch nie großartig. Ab und zu blitzt der alte Kalkofe durch (etwa am Anfang mit den Zeitungsschlagzeilen). Insgesamt bleibt der Wixxer aber mau. Man bleibt etwas unbefriedigt im Kino zurück - was auch am ungewöhlichen Ende liegt, mit dem Abspann mit misglückten Filmszenen und dann noch mal eine nachgeschobene Schlußszene. Hm. Kein rausgeschmissenes Geld, aber auch nicht das Wahre.
[Die Trailer vorab bestärkten mich noch in der Annahme, dass es das Beste sei, auch dem zweiten Bulli-Film erst gar keine Chance einzuräumen. Der Schuh des Manitu habe ich - zum Glück - bis heute nicht an mich heran gelassen.]
Herr Wischmeyer ist auch noch aktiv. Der schreibt aber lieber und spielt Theater (Frieda sei mit euch mit Frau Bulthaupt, die es als Fraktionssprecherin der CDU-Fraktion in niedersächsischen Landtag nun mit Herrn Wulff in die Staatskanzlei geschafft hat), was sehr amüsant und kurzweilig ist. Ob der Kalkofe das auch noch mal schafft? Ich wünsche es ihm.
Danach ging man ins Bett.
Denn am Sonntag Morgen musste man um 9:00 Uhr aufstehen, oder zumindest das Radio anschalten, um das Frühstyxradio auf ffn zu hören. Das war damals die Speerspitze der Komik. Immer hart (an der Grenze, manchmal darüber), meist gut und manchmal sogar mit Anspruch und versteckten Anspielungen gespickt. So wurde ich geprägt von Sabine Bulthaup, Oliver Kalkofe und Dietmar Wischmeyer. Da wurde gekotzt und gestorben (Herr Radioovennnnnnnn....), gekalauert und die wesentlichen und unwesentlichen Dinge des Lebens verhandelt.
Kalkofes Mattscheibe war ein wesentlicher Bestandteil. Auch wenn die Sendung später am Montag Morgen um 9:40 Uhr ausgestrahlt wurde. Da war noch große Pause und ein Radio hatten wir auch dabei. Da musste der Lateinleistungskurs eben mal ein paar Minuten warten. Das war schon ok. Da wurde schießlich der wichtigste Teil der Wochenendfernsehunterhaltung rezensiert. Kalkman war immer tötlich.
Dann wurde ffn scheiße, die guten Sendungen waren weg (neben dem Frühstyxradio auch die prägenden Grenzwellen - von beidem iist nicht viel mehr als eine Web-Präsents geblieben). Kalkofe ging mit der Mattscheibe zu Premiere, wo es ihr ein paar Jahre im 15-Minutenformat unverschlüsselt gut erging. Irgendwann war auch das vorbei.
Vielleicht war auch Kalki damit am Ende. Allem, was ich danach gesehen habe, fehlte der rechte Schwung. Die Reduzierung auf das wesentliche. Das meiste wirkte langatmig. Das wäre beim 15-Minutenformat zwangsläufig nicht möglich gewesen. Im Radio hatte Kalki nicht mehr als 5 Minuten.
Jetzt hatte er 83. Der Wixxer. Nie wirklich langweilig, aber auch nie großartig. Ab und zu blitzt der alte Kalkofe durch (etwa am Anfang mit den Zeitungsschlagzeilen). Insgesamt bleibt der Wixxer aber mau. Man bleibt etwas unbefriedigt im Kino zurück - was auch am ungewöhlichen Ende liegt, mit dem Abspann mit misglückten Filmszenen und dann noch mal eine nachgeschobene Schlußszene. Hm. Kein rausgeschmissenes Geld, aber auch nicht das Wahre.
[Die Trailer vorab bestärkten mich noch in der Annahme, dass es das Beste sei, auch dem zweiten Bulli-Film erst gar keine Chance einzuräumen. Der Schuh des Manitu habe ich - zum Glück - bis heute nicht an mich heran gelassen.]
Herr Wischmeyer ist auch noch aktiv. Der schreibt aber lieber und spielt Theater (Frieda sei mit euch mit Frau Bulthaupt, die es als Fraktionssprecherin der CDU-Fraktion in niedersächsischen Landtag nun mit Herrn Wulff in die Staatskanzlei geschafft hat), was sehr amüsant und kurzweilig ist. Ob der Kalkofe das auch noch mal schafft? Ich wünsche es ihm.
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This is Entertainment. Oder etwa nicht? War das alles echt, war das der wahre Heine Benjamin?
Die Dokumentation von Herlinde Koelbl wirkt vor allem zu Beginn sehr authentisch. BvSB total am Arsch in einer Wohnung, versypht und im Choas von CDs, Hugo Boss-Anzügen und Müll versinkend. Das man aber in diesem Moment jemanden mit einer Kamera anruft, ist dann doch wieder typisch Medienjunky-BvSB. Wie weit ist das alles dann inszeniert?
Ganz sicher bin ich mir dabei immer noch nicht. BvSB vorm Entzug, während des Entzuges und nach seinem Entzug - zusammen mit Udo Lindenberg - hautnah. Kurz klingt an, wie tief verletzt er aus der Beziehung zu Anke Engelke hervorgegangen ist. Wahrscheinlich wurde da auch einiges weg geschnitten...
Hautnah heißt die Serie, in der die Doku lief, und so nehmen wir das mal. Bei Beckmann hat BvSB eine Woche zuvor gesagt, er hätte die fertige Version nicht gesehen und werde sie auch vor der Ausstrahlung nicht sehen. Im Gegensatz zu bei Beckmann wirkt Benjamin in der Doku viel zerbrechlicher.
Ich wünsche mir, dass das keine Show war. Aber wahrscheinlich ist das auch nur Medienparanoia (oder Erfahrung?), so etwas überhaupt in Erwägung zu ziehen. Für alle, die es verpasst haben, soll es am 9. Juni um 10:15 Uhr eine Wiederholung geben.
[Folgen der Nacht wäre von Stuckrad-Barres Lieblingstitel der Sendung geswesen.]
Die Dokumentation von Herlinde Koelbl wirkt vor allem zu Beginn sehr authentisch. BvSB total am Arsch in einer Wohnung, versypht und im Choas von CDs, Hugo Boss-Anzügen und Müll versinkend. Das man aber in diesem Moment jemanden mit einer Kamera anruft, ist dann doch wieder typisch Medienjunky-BvSB. Wie weit ist das alles dann inszeniert?
Ganz sicher bin ich mir dabei immer noch nicht. BvSB vorm Entzug, während des Entzuges und nach seinem Entzug - zusammen mit Udo Lindenberg - hautnah. Kurz klingt an, wie tief verletzt er aus der Beziehung zu Anke Engelke hervorgegangen ist. Wahrscheinlich wurde da auch einiges weg geschnitten...
Hautnah heißt die Serie, in der die Doku lief, und so nehmen wir das mal. Bei Beckmann hat BvSB eine Woche zuvor gesagt, er hätte die fertige Version nicht gesehen und werde sie auch vor der Ausstrahlung nicht sehen. Im Gegensatz zu bei Beckmann wirkt Benjamin in der Doku viel zerbrechlicher.
Ich wünsche mir, dass das keine Show war. Aber wahrscheinlich ist das auch nur Medienparanoia (oder Erfahrung?), so etwas überhaupt in Erwägung zu ziehen. Für alle, die es verpasst haben, soll es am 9. Juni um 10:15 Uhr eine Wiederholung geben.
[Folgen der Nacht wäre von Stuckrad-Barres Lieblingstitel der Sendung geswesen.]