goddamn this noise inside my head
Woher auch!

 
Via Marie bin ich auf Knuspi und seine elementare Frage gestoßen, was man ohne Musik machen würde.

Dabei ist mir wieder die seltendämliche Äußerung eines No-Angels bei der Verleihung der Einslive-Krone eingefallen, dass sie hoffe, Musik sei für immer da. Steht die Kulturrevolution bevor und wird Musik verboten, oder was? Oder sollte das wieder eine dämliche Anspielung auf Copy kills Music, Brennen und Peer2Peer-Netzwerke sein?
Liebe No Angels,
ihr seid vielleicht nicht die schlechteste Retorten-Kombo, die von der Fernseh-Casting-Industrie hervorgebracht wurde, aber so richtig echt seid ihr auch nicht, oder?
Ich glaube, mein Leben wird nicht ärmer, wenn ihr eine Pause einlegt.
Zurück zu Knuspi. Seine Frage ist zum Glück sehr theoretisch. Aber es schon jetzt schwer genug, schlechter Musik aus dem Weg zu gehen. Aber gute Musik ist fast immer in meinem Kopf. Und da kommt niemand ran.

Warum bekomme ich meine Bestätigungsmail zur Anmeldung bei blogger.de, um bei belledejour einen Kommentar zu schreiben, von DonDahlmanns eMailadresse bei T-online?

jeanette1 Ist sie nicht süß? Und Künstlerin ist sie natürlich auch. Klar. Erstzunehmende Künstlerin. Kunst für Erwachsene.
Das will sie uns glauben machen mit ihren sexy Posen und Klamotten.
So ein Künstler lebt natürlich von seinen Fans und versucht im künstlerisch zulässigen Rahmen seine Fans zu befriedigen.
Aber wer sind die Fans von Jeanette Biedermann?

Ich weiß es, denn ich bin selbst einmal auf einem Jeanette-Konzert gewesen. Allerdings nur, weil ich nicht bezahlen musste und mein Mittäter die Karten ebenfalls nur genommen hat, weil sie kein anderer wollte. Den Horizont erweitern, offen für Neues sein...

Nun ja. Also zog ich meinen schwarzen Anzug an, dem Anlaß angemessen - Jeanette trägt ja auch oft ein (sehr) kleines Schwarzes, und rein ins Getümmel. Wir waren spät dran. Der Einlaß durch die Pferdegatterabzäunungen, zwischen die die Fans wahrscheinlich stundenlang gepreßt worden waren, war schon erfolgt. Alle waren schon drin. Sogar die Vorgruppe, die schweizer No Angels (Trennen die sich jetzt auch?) - wie mir gesagt wurden - hatten wir bereits verpasst. Auch egal.

Das Publikum: Um es mal so zu sagen:
Wir waren die einzigen über 18, die ihre Kinder nicht dabei hatten.
Das Durchschnittsalter lag wohl irgendwo bei 12. 98% des Publikums waren Mädchen. Es wurde gekreischt ohne Ende. Dabei war gerade Pause. Dudelmusik im Hintergrund. Dann eine Durchsage. "5 minutes to go!" Größer kann der Jubel selbst in Nürnberg seinerzeit nicht gewesen sein. Dann wurde das aktuelle Video von Jeanette auf den Vorhang der geschlossenen Bühne projeziert und ich weiß bis heute nicht, ob nur ein Halbplayback gespielt wurde, denn der Gesang kam von überall, aus Hunderten von kleinen Mädchenkehlen. Gruselig.
Das ist ja alles noch gar nicht so schlimm. Auftritt Jeanette mit wenig an. Sexy Rumgehüpfe und Schattenspielchen, Rumposiererei mit den gut gebauten Rumtänzern usw. usf. Abstrus genug bedenkt man das Publikum. Den Vätern hätte das Programm sicher auch gefallen, hätten sie die "Mute"-Taste gefunden. Ok, Jeanette macht ihr Ding, egal wer vor der Bühne steht, denkt man. Bis jetzt.
Dann und wann müssen auf der Bühne Requisiten verrückt werden. Das machen normalerweise unauffällige Helferlein. Bei Jeanette ist es - Zielgruppen gerecht - ein Clown! Ein Mensch im bunten Anzug mit großen Schuhen, Hut, roter Nase und Watschelgang. Der Clown ist nicht nur für die Requisiten zuständig, sondern wirft auch mal Luftballons ins Publikum oder Konfetti, damit es den Kleinen nicht langweilig wird.

Ab diesem Zeitpunkt war es echt vorbei. Wie soll man sowas noch ernst nehmen? Jeanette macht Musik für 12-Jährige. Das weiß sie offensichtlich auch. Dann soll sie das aber auch sagen und sich entsprechend verhalten, kindgerechte Lieder singen und ordentlich anziehen. Aber dazu diese sexy Ludergeschichte darzubieten und einen auf ernstzunehmende Künstlerin zu machen, ist einfach zuviel.

Wir haben gelacht. Hasta la vista, Baby!

Ich will nach dem Sex zwar auch nicht aussehen wie ein Insasse von Guantanamo Bay, aber wenn einer streicheln will - dafür gibt es einen Zoo.

Quelle

Gestern war Weihnachtsfeier. Wir waren finnisch essen. Obwohl ich bei meiner Essensauswahl immer sehr pingelig bin, wollte ich mal was Spezielles bestellen. Auf der Karte steht u.a. Rentier und Elch. Als Braten, Geschnetzeltes, Filet, Hackbällchen oder Steak. Ich habe mich für ein Elchsteak mit Pilzmus, Broccoli und Bratkartoffeln entschieden.
Nun ja, es war eine Erfahrung, die mich aber nicht viel weiter gebracht hat. Ein Elchsteak schmeckt etwa so wie gebratene Schweineleber (wenn sie gut gemacht ist), die Konsistenz ist aber eine andere. Ein Steak halt.
Der Elchbraten soll anders schmecken und mehr in Richtung Rinderbraten tendieren. Habe ich aber nicht probiert.

Finnisch essen zu gehen würde ich jetzt nicht als den Tipp ansehen, aber es gibt auch keinen Grund jemanden davon abzuhalten. Natürlich ist es ein bißchen teurer als nebenan einen Rinderbraten zu essen.

Unglaublicherweise ist das Bild schon über 4 Monate alt. Lange her, selbst in meinem subjektiven Zeitempfinden. Kein Grund mehr für eine Verlinkung in der Navigation.
Und tschüß!

Die ganze Sache erscheint mir mehr und mehr unwirklich und ich kann mich schon kaum noch an das alles erinnern. Aber wenn ich wollte, könnte ich hier alles nachlesen.
Den Stellenwert, den SIE einmal eingenommen hat, hat nun jemand anderes inne. Das ist sehr schön. Vielen Dank für dieses wundervolle Wochenende Ju.ja!

Manchmal denke ich noch an SIE, aber ich vermisse SIE schon lange nicht mehr. Ich frage mich nur hin und wieder, was SIE wohl macht und wie es IHR geht.
Samstag wäre eine Gelegeheit gewesen, von der ich dachte, SIE würde auftauchen, da sich der Abend mit Musik beschäftigte, die SIE (zumindest vor einen dreiviertel Jahr noch) gehört hat.
Aber SIE war nicht da. Vollkommen egal. Viel wichtiger war, dass Ju.ja da war.

Das Leben hat mich zurück.


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Frau A hat soeben ein eigenes Pseudonym bekommen. Wurde auch Zeit.

Es ist schon ein komisches Gefühl eine eMailadresse eines Kollegen deshalb aus dem Adressbuch entfernen zu müssen, weil er letzte Woche an Leukämie verstorben ist.
Das macht einen irgendwie nachdenklich.

Beantragt, aber abgelehnt wurden zwischen Flensburg und Passau hingegen so hübsche Rufnamen wie Omo, Agfa, McDonald, Sputnik und nicht zuletzt Bierstübl.Unglaublich, machen sich solche Eltern gar keine Gedanken?

Das Namensrecht in Deutschland verbietet ausdrücklich anstößige Namen und schreibt zwingend vor, dass das Geschlecht des Kindes eindeutig zu identifizieren ist. Wäre somit AOL als Mädchenname unzulässig, AOL-Arena hingegen problemlos möglich?Arena klingt doch ganz nett.

Quelle

 
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