
eMBe - am Donnerstag, 11. September 2003, 12:57 - Rubrik: Aussenansichten
Was passiert wohl auf einer SatC-Party?
Was gehen da für Frauen hin und warum interessiert mich das überhaupt [letzteres=rhetorische Frage]?
Wahrscheinlich denken alle Kerle, dass da coole Frauen rumlaufen, und am Ende sind wieder mehr Kerle da als Frauen.
Was gehen da für Frauen hin und warum interessiert mich das überhaupt [letzteres=rhetorische Frage]?
Wahrscheinlich denken alle Kerle, dass da coole Frauen rumlaufen, und am Ende sind wieder mehr Kerle da als Frauen.
eMBe - am Mittwoch, 10. September 2003, 12:16 - Rubrik: Aussenansichten
Eine grundsätzliche Frage ist mir schon von einiger Zeit in den Sinn gekommen, als ich High Fidelity sah.
Es gibt sehr gute Filme über das was das Leben und die Liebe mit Männern anstellt. Und diese Filme sind witzig und ironisch! Liegen lernen ist nur ein weiteres Beispiel dafür.
Gibts es solche Filme über Frauen nicht? Habe ich nur Scheuklappen auf? Sind diese Filme doof? Benehmen Frauen sich einfach nicht so, dass man darüber komische Bücher schreiben und daraus Filme machen könnte?
Und jetzt komme mir niemand mit "Sex and the City". Das ist nicht komisch.
Es gibt sehr gute Filme über das was das Leben und die Liebe mit Männern anstellt. Und diese Filme sind witzig und ironisch! Liegen lernen ist nur ein weiteres Beispiel dafür.
Gibts es solche Filme über Frauen nicht? Habe ich nur Scheuklappen auf? Sind diese Filme doof? Benehmen Frauen sich einfach nicht so, dass man darüber komische Bücher schreiben und daraus Filme machen könnte?
Und jetzt komme mir niemand mit "Sex and the City". Das ist nicht komisch.
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Das Buch habe ich meiner Schwester vor Jahren geschenkt. Ich wollte es auch immer mal lesen, bin aber nie dazu gekommen. Jetzt hat mich der Kinostart etwas überrascht. Das Buch liegt schon zuhause, wird aber nun erst nach dem Film gelesen, da ich die Zelluloidversion bereits gestern konsumiert habe.
Und das war kein Fehler. Wir haben es hier mal wieder mit einem sehr unterhaltsamen deutschen Film zu tun. Ich habe eine sehr große Affinität zu solcherlei deutschen Filmen, bei denen ich das Gefühl habe, sie haben etwas mit meinem Leben zu tun.
Darüber wie viel dieser Film mit meinem Leben zu hat, muß ich erst noch nachdenken.
Im Grunde geht es darum, dass das Leben sehr lange von der ersten großen Liebe bestimmt sein kann. Vor allem, wenn es sich um eine unglückliche Liebe handelt. Bevor man darüber nicht hinweg ist, macht man sich das Leben noch schwerer als es ohnehin schon ist. [Hier ein aktuelles Beispiel.]
Der Film ist sehr witzig und sehr "lebensnah", ich freue mich schon das Buch zu lesen. Groß ist die Besetzung der Barbara. In diese Frau hätte ich mich wohl auch verliebt. Ich mag den Film. Gucken!
Die Web-Site überzeugt mich nicht so richtig. Sieht schick aus, aber die Informationsdichte und Qualität überzeigt mich nicht so recht.
Die Szene mit dem Moment der Maueröffnung erinnert übrigens stark an die entsprechende Szene aus dem Trailer zu "Herr Lehmann". [Werde ich wohl auch gucken, obwohl ich Herrn Ulmen nicht für den größten Schauspieler vor dem Herrn halte. Aber Katja Riemann bekommt ja mittlerweile auch große Filmpreise, wer hätte das gedacht...]
Und das war kein Fehler. Wir haben es hier mal wieder mit einem sehr unterhaltsamen deutschen Film zu tun. Ich habe eine sehr große Affinität zu solcherlei deutschen Filmen, bei denen ich das Gefühl habe, sie haben etwas mit meinem Leben zu tun.
Darüber wie viel dieser Film mit meinem Leben zu hat, muß ich erst noch nachdenken.
Im Grunde geht es darum, dass das Leben sehr lange von der ersten großen Liebe bestimmt sein kann. Vor allem, wenn es sich um eine unglückliche Liebe handelt. Bevor man darüber nicht hinweg ist, macht man sich das Leben noch schwerer als es ohnehin schon ist. [Hier ein aktuelles Beispiel.]
Der Film ist sehr witzig und sehr "lebensnah", ich freue mich schon das Buch zu lesen. Groß ist die Besetzung der Barbara. In diese Frau hätte ich mich wohl auch verliebt. Ich mag den Film. Gucken!
Die Web-Site überzeugt mich nicht so richtig. Sieht schick aus, aber die Informationsdichte und Qualität überzeigt mich nicht so recht.
Die Szene mit dem Moment der Maueröffnung erinnert übrigens stark an die entsprechende Szene aus dem Trailer zu "Herr Lehmann". [Werde ich wohl auch gucken, obwohl ich Herrn Ulmen nicht für den größten Schauspieler vor dem Herrn halte. Aber Katja Riemann bekommt ja mittlerweile auch große Filmpreise, wer hätte das gedacht...]
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Ich war mal wieder im Kino.
Französische Filme sind ja immer was ganz besonderes. Normalerweise kann ich mit denen nicht so viel angucken. Ausnahmen: "Nikita" und "Die purpurnen Flüsse". Zufällig beide mit Jean Reno.
Swimming-Pool ist nicht mit Jean Reno. Es geht um eine Schriftstellerin. Sie schreibt Krimis aber momentan ist ein wenig die Luft raus. Ihr Verleger schickt sie deshalb in sein Ferienhaus in Frankreich, damit sie auf andere Gedanken kommt.
Im Haus trifft sie überraschenderweise auf die Tochter des Verlegers.
#####und wer den Film noch sehen will, liest jetzt nicht weiter#####
Bis kurz vor dem Ende denkt man: "Was soll das hier eigentlich alles?" Es passiert ein Mord, aber es entsteht keine Spannung. Es handelt sich weder um einen Krimi noch um einen Thriller. Es wird eben umgebracht und dann verscharrt. Dann kommt das Ende und man steht da, wie der Ochs vorm Berge. Was soll denn das jetzt?
Deutungsmöglichkeit eins:
Julie benutzt die "Erfahrung" der Autorin um endlich mal einen (Speziellen) um die Ecke zu bringen. [weit hergeholt]
Deutungsmöglichkeit eins:
Alles nur Fiktion. Nichts von dem, was man so gesehen hat, ist wirklich passiert, sondern es wird die Handlung des Buches "Swimmimg-Pool" gezeigt, welches die Autorin im stinklangweiligen Haus in Frankreich geschrieben hat. [eigentlich zu naheliegend]
Andere Vorschläge?
Französische Filme sind ja immer was ganz besonderes. Normalerweise kann ich mit denen nicht so viel angucken. Ausnahmen: "Nikita" und "Die purpurnen Flüsse". Zufällig beide mit Jean Reno.
Swimming-Pool ist nicht mit Jean Reno. Es geht um eine Schriftstellerin. Sie schreibt Krimis aber momentan ist ein wenig die Luft raus. Ihr Verleger schickt sie deshalb in sein Ferienhaus in Frankreich, damit sie auf andere Gedanken kommt.
Im Haus trifft sie überraschenderweise auf die Tochter des Verlegers.
#####und wer den Film noch sehen will, liest jetzt nicht weiter#####
Bis kurz vor dem Ende denkt man: "Was soll das hier eigentlich alles?" Es passiert ein Mord, aber es entsteht keine Spannung. Es handelt sich weder um einen Krimi noch um einen Thriller. Es wird eben umgebracht und dann verscharrt. Dann kommt das Ende und man steht da, wie der Ochs vorm Berge. Was soll denn das jetzt?
Deutungsmöglichkeit eins:
Julie benutzt die "Erfahrung" der Autorin um endlich mal einen (Speziellen) um die Ecke zu bringen. [weit hergeholt]
Deutungsmöglichkeit eins:
Alles nur Fiktion. Nichts von dem, was man so gesehen hat, ist wirklich passiert, sondern es wird die Handlung des Buches "Swimmimg-Pool" gezeigt, welches die Autorin im stinklangweiligen Haus in Frankreich geschrieben hat. [eigentlich zu naheliegend]
Andere Vorschläge?

eMBe - am Montag, 8. September 2003, 17:28 - Rubrik: Bilderwelt
eMBe - am Montag, 8. September 2003, 13:13 - Rubrik: Aussenansichten
Ich denke, also bin ich, denk' ich positiv, gewinn' ich. Aber ein positives Grundgefühl setzt voraus, dass ich mich rundum wohl fühle. Das beginnt schon bei meiner Unterwäsche. Wenn ich z.B. diese Hüftslips trage, fühle ich mich unglaublich gut und beschwingt. Sie sind superweich, leicht und so anschmiegsam. Aus seidig schimmerndem Glanz-Satin in Microfaser-Optik. Der hohe Elasthan-Anteil sorgt für perfekten Sitz und optimalen Tragekomfort. Und das Beste: Sie sind ideal unter figurnaher Kleidung...
Quelle? Nein, Tchibo
Quelle? Nein, Tchibo
eMBe - am Montag, 8. September 2003, 12:55 - Rubrik: Aussenansichten
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Ich sitze in einem Büro. Nach althergebrachten Grundsätzen des Berufsbeamtentums richten man sich die Wand hinter seinem Rücken nach Belieben ein. Den Anblick muß ja der Kollege ertragen.
Jahrelang sitzen hier nur zwei Y-Chromosomenträger im Büro. Es handelt sich allerdings um ein Dreimannbüro. Ein Platz war also noch frei. Jetzt sitzt dort seit ein paar Monaten eine Frau.
Bevor sie auch in diesem Büro saß, war alles gut.
An meiner Wand hängen diverse Poster und Plakete und einige Zitate aus dem großen, bösen Internet. Und:
Zwei mal zwei untereinandergeklebte DIN A4-Blätter mit ASCII-Grafiken, die jeweils einen weiblichen Akt zeigen. Wirklich nichts Anstößiges schon gar nicht in ASCII-Zeichen.
Die beiden Bilder haben der neuen Kollgegin nicht so gefallen. Sie sollten abgenommen werden. Um des lieben Friedens Willen habe ich "nagut" gesagt.
Ich habs dann aber vergessen. Schließlich fiel mir überhaupt nicht mehr auf, dass die Bilder da hingen. So geil waren sie nun mal nicht. Wenn es mir doch mal einfiel, war ich grad nicht im Büro. Also hingen die ASCII-Grafiken weiterhin dort.
Bis Anfang der Woche. Da fiel mir plötzlich diese leere Stelle an der Wand auf. Erst dachte ich "nagut", später "Wenn sie die Bilder ohne mich noch mal zu bitten oder dran zu erinnern einfach abgenommen hat, dann ist das Kindergarten!" Kindergarten kann ich auch. Ich hatte es aber wieder vergessen.
Vorhin sehe ich dieses Bild bei Herrn Dahlmann und der Kollege meinte (die Kollegin ist schon weg), dass dieses doch hervorragend an die leere Stelle passen würde. Und er hat Recht!
Kindergarten eben! Aber was soll's. Ich bin schon auf morgen gespannt.
Ich kann das Bild auch schon entsprechend deuten:
Das Thema des Bildes ist die Auflehnung der Frau gegen die Unterdrückung im Haushalt.
Zu sehen ist eine Frau. Sie hält ein Messer in den Händen. Das Messer ist naß. Offensichtlich sollte sie es abwaschen. Ihre Pose macht deutlich, dass sie nicht im Traum daran denkt das Messer abzuwaschen. Im Gegenteil - sie ist selber naß und nur spärlich bekleidet. Dies lässt nur einen Schluß zu: Die Frau hat begonnen abzuwaschen und hat dabei realisiert, dass dies nicht ihr Lebenszweck ist. Sie bekam einen hysterischen Anfall, setzte die ganze Küche und sich selbst unter Wasser und riß oder schnitt sich mit dem Messer ihre Kittelschürze vom Leib. Anschließend sprang sie in das geräumige Spülbecken und wartet - das Messer in der Hand. Sie wartet auf ihren Mann. Darauf, dass er kommen wird, um sich nach dem Stand der Hausarbeiten zu erkundigen. Dann wird sie ihm das Messer zeigen und was sie vom Abwaschen hält. Er wird schon sehen! Und dann wird sie ihm zeigen, was die wahre Bestimmung der Frau ist.
Ein wahrlich spektakuläres Werk im Sinne der modernen Frauenbewegung.
Jahrelang sitzen hier nur zwei Y-Chromosomenträger im Büro. Es handelt sich allerdings um ein Dreimannbüro. Ein Platz war also noch frei. Jetzt sitzt dort seit ein paar Monaten eine Frau.
Bevor sie auch in diesem Büro saß, war alles gut.
An meiner Wand hängen diverse Poster und Plakete und einige Zitate aus dem großen, bösen Internet. Und:
Zwei mal zwei untereinandergeklebte DIN A4-Blätter mit ASCII-Grafiken, die jeweils einen weiblichen Akt zeigen. Wirklich nichts Anstößiges schon gar nicht in ASCII-Zeichen.
Die beiden Bilder haben der neuen Kollgegin nicht so gefallen. Sie sollten abgenommen werden. Um des lieben Friedens Willen habe ich "nagut" gesagt.
Ich habs dann aber vergessen. Schließlich fiel mir überhaupt nicht mehr auf, dass die Bilder da hingen. So geil waren sie nun mal nicht. Wenn es mir doch mal einfiel, war ich grad nicht im Büro. Also hingen die ASCII-Grafiken weiterhin dort.
Bis Anfang der Woche. Da fiel mir plötzlich diese leere Stelle an der Wand auf. Erst dachte ich "nagut", später "Wenn sie die Bilder ohne mich noch mal zu bitten oder dran zu erinnern einfach abgenommen hat, dann ist das Kindergarten!" Kindergarten kann ich auch. Ich hatte es aber wieder vergessen.
Vorhin sehe ich dieses Bild bei Herrn Dahlmann und der Kollege meinte (die Kollegin ist schon weg), dass dieses doch hervorragend an die leere Stelle passen würde. Und er hat Recht!
Kindergarten eben! Aber was soll's. Ich bin schon auf morgen gespannt.
Ich kann das Bild auch schon entsprechend deuten:
Das Thema des Bildes ist die Auflehnung der Frau gegen die Unterdrückung im Haushalt.
Zu sehen ist eine Frau. Sie hält ein Messer in den Händen. Das Messer ist naß. Offensichtlich sollte sie es abwaschen. Ihre Pose macht deutlich, dass sie nicht im Traum daran denkt das Messer abzuwaschen. Im Gegenteil - sie ist selber naß und nur spärlich bekleidet. Dies lässt nur einen Schluß zu: Die Frau hat begonnen abzuwaschen und hat dabei realisiert, dass dies nicht ihr Lebenszweck ist. Sie bekam einen hysterischen Anfall, setzte die ganze Küche und sich selbst unter Wasser und riß oder schnitt sich mit dem Messer ihre Kittelschürze vom Leib. Anschließend sprang sie in das geräumige Spülbecken und wartet - das Messer in der Hand. Sie wartet auf ihren Mann. Darauf, dass er kommen wird, um sich nach dem Stand der Hausarbeiten zu erkundigen. Dann wird sie ihm das Messer zeigen und was sie vom Abwaschen hält. Er wird schon sehen! Und dann wird sie ihm zeigen, was die wahre Bestimmung der Frau ist.
Ein wahrlich spektakuläres Werk im Sinne der modernen Frauenbewegung.
eMBe - am Donnerstag, 4. September 2003, 16:47 - Rubrik: Aussenansichten


