goddamn this noise inside my head
Woher auch!

 

Aussenansichten

Warum man DHL-Sendungen auch bei der Post um die Ecke abholen kann (3 min zu Fuß), DHL Express-Lieferungen aber nur aus über 15 km Entfernung (halbe Stunde mit dem Rad *harhar*) abholen darf, wird ewig ein unerklärliches Rätsel bleiben. Dann kommt der Express eben erst Freitag.

[Update:] Im laatzener Industriegebiet (Bayernstrasse) kommen anscheinend nur selten Kunden. Der Kunde muss klingeln und steht dann in einem Hausflur, wo er auch bedient wird. Eigentlich wartet man die meiste Zeit. In der Zeit kann man sich in Ruhe die zwölf goldenen Qualitätsregeln von DHL Express durchlesen.
Das Wohl des Kunden geht über alles!
Ja, das merkt man hier...
Eine halbe Tagesreise im Nirgendwo, im Treppenhaus.

Warum man zwar eine DHL-Lieferung bei der Post um die Ecke aufgeben kann (vorher grade noch gemacht) und zwar auch eine DHL Express-Lieferung (natürlich nicht gemacht), man dort aber keine Expresslieferungen in Empfang nehmen kann, wurde mit haltlosen Ausflüchten beantwortet.
12 goldene Regeln ... jaja, alles Augenwischerei.

Eine Non-Express-Lieferung wäre wahrscheinlich einen Tag später hier gewesen, hätte ich aber wenig später abholen können. So geht der Expressvorteil vollkommen verloren.

Dies mal sind zwei Ausgaben des Kernkrach geplant.

1. Hannover - Silke Arp Bricht - 13.10.07
Ich glaube, ich habe Geburtstag! KERNKRACH und HANNOVER und SILKE!

Es bleibt zu hoffen, dass die momentanen Schwierigkeiten der Silke mit dem undichten Dach, die derzeit offenbar alle Veranstaltungen verhindern, bis dahin endlich ausgeräumt sind, und die Veranstaltung auch tatsächlich stattfinden. Ansonsten räume ich halt meine Wohnung ...

[Update: Keine Ahnung, wo das falsche Datum herkam, aber es ist nicht der 03. sondern der 13. Und da ist Maschinenfest und das geht leider vor.]

[Update: Laut Dr. Kernkrach findet der Kernkrach in Hannover definitiv statt.]

2. Warendorf - HOT - 17.11.07
Im HOT war es schon 2005 (Ich merke grade, dass ich da in AUS war und ich schon 2005 in Warendorf beim Kernkrach war) sehr nett.

Obwohl fast aus Versehen doch 70 gefahren wäre, schlechte Ausschilderung, sind es dann 50 km geworden.
Nach (ca.; genaue Zeit hoffentlich irgendwann im Internet) 1:30:00 - um fast genau High Noon - war ich schon wieder im Ziel, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 33 km/h entspricht.
Wenn ich nicht die zweite Hälfte mit der Sächsin aus Köln, neben der ich schon am Start stand, zusammen gefahren wäre und wir uns so im Windschatten abwechseln konnten, wären wir wohl beide einiges langsamer gewesen.
In diesem Geschwindigkeitsbereich zog sich das Teilnehmerfeld schon recht bald, nachdem wir Hannover verlassen hatten und durch das flache, windreiche Umland fuhren, weit auseinander, sodass man fast schon alleine und somit fast immer voll im Wind fahren musste. Dazu braucht man auch nicht bei einem Rennen mitzumachen. Immer wieder musste man ordentlich reintreten, um die Distanz zur nächsten Gruppe möglichst schnell zu überwinden.
Viele Menschen waren nicht an der Strecke, teilweise wurde man aber doch kräftig angefeuert, vor allem in den kleinen Orten.
Warum auf einem Teilstück plötzlich doch Autos unterwegs waren, können uns wohl nur die Fahrer erklären...
Tollerweise wurden unsere Namen (der meiner Mitfahrerin und meiner) bei der Zielankunft nicht durchgesagt, obwohl wir relativ alleine unterwegs waren. Wahrscheinlich war der Sprecher noch in Gedanken mit "zweitschnellsten Frau" beschäftigt, die kurz vor uns ankam.
Richtig ferig war ich nicht. Es hätten wohl auch die 70 km sein können, auch wenn der Anstieg an der Marienburg wohl einiges an Kraft gekostet hätte.
Durch das lange rumstehen am Ziel - ich musste noch auf mein Publikum warten, dass mich aber gar nicht gesehen hat, weil ich ja viel zu schnell und damit viel zu früh da war - haben sich meine Oberschenkelmuskeln schnell verhärtet und fingen an zu schmerzen. Zum Dehnen war es dann schon zu spät.
Dass die Transponderrückgabe dann doch nicht, wie angegeben und von allen gesucht, am Ziel war, sondern total abseits an der Akkreditierungsstelle, war dann der zweite Punkt, den man noch besser machen könnte. Dort gab es dann auch noch mal was zu essen und die goldfarbene Teilnehmermedallie.
Von der Atmosphäre am Ziel habe ich wenig mitbekommen. Insgesamt war es aber ganz schön und etwas, was man mal wieder machen könnte.

Nachgemeldet. Neuen Helm gekauft. Startnummer angeheftet. Transponder montiert. Beine rasiert. Unnötigen Kram vom Rad gebaut. Bremsbelege vorne gewechselt. Nudeln gegessen.

radhh

Dieses Rad gehört der Frau im Hintergrund mit der doofen Sonnenbrille. Leider stellte sich um Gespräch heraus, dass es sich um eine doofe Das will ich auch haben!-Tussi* handelte. Denn eben das, war ihre Antwort auf die Frage, warum sie sowas fahre: Da habe ich diesen Fahrradkurier gesehen, mit sonem Rad und da wollte ich auch so eins haben! ... Super.
Super auch der Stummellenker, damit man durch noch kleinere Lücken zwischen Autos durchfahren kann. Noch superer, dass da kein einziger Bowdenzug dran ist. Das ist wirklich groß. Dass da wirklich keine Freilaufnabe mit Rücktritt drin ist, konnte ich nicht so ganz glauben. Ansonsten natürlich: Superding.

* Sie hatte natürlich auch Stiefel an. Was sonst...

Wenn die Aussicht besteht vor der Tür bei (voraussichtlich) optimalem Fahrradwetter ein Rennen fahren zu dürfen, fällt der Schlagstrom halt aus (hatte eh noch keine Karte und kein Bett).
Allerdings habe ich auch noch keine Anmeldung, aber am Freitag kann man sich noch nachmelden.
Wenn das nicht klappt (Wehe!), kann ich ja immer noch nach Berlin radeln fahren.

Erst mal: Beine rasieren, neuen Helm kaufen, Rad in Schuß bringen, mentale Vorbereitung betreiben (Ich bin ja sooo aufgeregt!).

In Empelde bei Cosy Wash geht irgendwann nach 20:00 Uhr der Strom aus (oder so). Jedenfalls nimmt der Kasten kein Geld mehr an. Dass ist doof, wenn man erst um kurz nach acht ankam und die Karre nun eingeseift in der Box steht.
Tja und nu? Die Tankstelle geht das alles nix an, weil das ein anderer Betreiber ist. Vielen Dank. Ganz klein steht irgendwo eine Telefonnummer, unter der eine Frau dran geht, die auch nicht amused ist, dass nach acht noch jemand anruft bzw. sein Auto waschen will. Es würde noch mal wer kommen. Ich warte. Warten ist aber kacke. Nach fast 10 min warte ich nicht mehr. Der Schaum ist eh schon fast ganz weggelaufen.
Also fahre ich zu Car Wash Bornum. Da ist selbst nach 20:30 Uhr noch der Bär los. (Keine Ahnung warum, morgen regnets doch wahrscheinlich eh wieder.) Jedenfall kann ich dem Wagen dort noch die Seife aus den Augen waschen. Toll.

[Statt "Eincremen" ist dann "Leder fetten" angesagt, weil der Schaltknauf schon rau wird. Bebe Joungtimer Care]

Wie man bei einem 91er Corrado G60 zum zweiten mal (also bei 200+ tkm) alle Riemen wechselt (Zahn-, Keilrippen-, Wasserpumpen-, Laderriemen), dass lasse ich mal, weil die 14 Stunden zu beschreiben doch arg lang(weilig) wäre.

Wobei: Zahnriemenwechsel ist easy (wir haben eine Bühne). Nur den ganzen verrotteten Scheiß abzubekommen, ist ein Graus.


[Ich hätte ja auch mal eine "Karre"-Kategorie anlegen können, eigentlich.]

Mal angenommen eine große Mobiltelefon-Gesellschaft, nennen wir sie Z X V, will massiv Stellen abbauen.
Dass kommt im Allgemeinen schlecht an. Bei der Öffentlichkeit, weil Deutschland ja mehr Arbeitsplätze braucht und nicht weniger, und bei den Arbeitnehmer, die bald keine mehr sein werden.
Letzteren kann man nicht so richtig helfen, denn man will sie ja los werden.
Der Öffentlichkeit könnte man wenigstens erzählen, dass alles nicht so schlimm ist, schließlichkonnte auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet werden.Das ist doch toll. Naja. Kündigen wollte man denen, die nicht freiwillig gehen wollten auch nicht, weil die dann zum Anwalt rennen und das macht viel Ärger, kostet Zeit, macht einen schlechten Eindruck und kostet wahrscheinlich auch noch.
Also behält man die Leute. Die brauchen aber nicht mehr kommen. Freistellung heißt das. Für 15 Monate nicht arbeiten brauchen, zuhause bleiben und trotzdem Geld bekommen. Und V hofft, das nach den 15 Monaten eh keiner mehr da ist, weil man ja doch arbeiten will - und vor allem auch noch nach den 15 Monaten. (Und daran sieht man mal, wie viel teurer der Kündigungsspaß sein muss, wenn 15 Monate Gehalt noch günstiger sind.)
Dann sind ja wohl alle irgendwie glücklich - oder doch nicht?

Der Zündkerzenwechsel beim Alfa Romeo 156 2.0 Twinspark (hier BJ 2001) ist wirklich ein Klacks! Das kann man getrost selbst machen und kann dabei ordentlich sparen.
Alfa verlangt für die Zündkerzen knapp 270 € (in Worten: zweihundersiebzig Euro!) Dabei handelt es sich um handelsübliche NGK-Kerzen, die man überall kaufen kann - nur billiger. Und dass sie bei Alfa in einem Alfa-Karton rumliegen, sieht man spätestens beim Einbau nicht mehr. Im Internet kann man die Kerzen ab ca. 150 € bekommen, beim Händler um die Ecke nur wenig teurer.
[Warum man bei ATU im Webshop 40% weniger bezahlt als im Laden, wo es sich doch um genau zwei zigarettenschachtelgroße 4er-Packs mit vielleicht 200 g handelt, ist beim besten Willen nicht nachvollziehbar. So viel Logistik kann da nicht dahinter stecken.]

Wie der Name Twinspark schon sagt, gibt es pro Zylinder zwei Kerzen. Zwei unterschiedliche! Man kauft also 4 x NGK Laser Platinum BKR6EKPA und 4 x PMR7A. Verwechseln kann die Kerzen nicht, da die PMR7A kleiner sind und auch ein kleineres Gewinde haben.

Nach 100.000 km (empfohlener Wechselintervall) sieht man den Kerzen die Laufleistung auch an.

Man braucht nur: etwas Zeit, keine Angst, einen 40er Torx und einen Zündkerzenschlüssel.

1. Abdeckung ab. (40er Torx)
Wenn man mal Öl beim Nachfüllen verschüttet hat, findet man es nun wieder. Da hilft nur Küchenpapier ...

2.Jetzt sieht man Zündspulen (eine pro Zylinder) und die Zündkerzenstecker.

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Die kleineren Stecker zieht man jetzt hoch. Man kann einen Gurt (oder einen Streifen eines Lappens) unterlegen und daran ziehen, das geht u.U. einfacher als direkt am Stecker zu ziehen. Mit einem Plopp lösen sich die Stecker von den kleinen Kerzen.
Nun löst man die vier silbernen 40er Torx (links und rechts oben und zwei in der Mitte).

zk4

Nun kann man die Halteplatte mit den vier Zündspulen hochziehen. Jetzt macht es noch vier mal Plopp und die Stecker der vier Hauptkerzen lösen sich.
Wenn man jetzt die Halterungen der Kabelführung an ein paar Stellen ausklickst, kann man die Platte soweit bewegen, dass man gut an die Kerzen kommt.

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Wenn der Motor noch leicht warm ist - nicht die Finger verbrennen! - lassen sich die Kerzen leicht lösen.

zk2

Die Kerzen und der Motor sollten beim Reindrehen die gleiche Temperatur haben, sonst sitzen sie später viel zu fest. Also besser noch warten bis der Motor kalt ist (das kann dauern ...)
Neue Kerzen wieder rein. Handfest anziehen und dann entweder mit der Ratsche noch 90° weiterdrehen oder mit einem Drehmomentschlüssel auf 25 Nm anziehen.

Jetzt alles wieder anbauen. Platte wieder drauf. Durch festschrauben sind auch die Stecker fest. Dann die kleinen Kerzenstecker aufstecken.
Kabel wieder befestigen.

Dann die Abdeckung wieder drauf. Fertig. Über 100 € gespart.

 
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