goddamn this noise inside my head
Woher auch!

 

Aussenansichten

suzi

suzi1

Tag 1 - Dienstag, ca. 17:00 Uhr
- Guten Tag, ich möchte mein Auto zur Inspektion bringen.
- Schön, einen Termin bekommen Sie aber erst am Freitag.
- Ok, ich lass den Wagen aber trotzdem gleich hier.
- Ja, wenn Sie den Wagen nicht brauchen!? Wenn wir es vorher schaffen, wird er natürlich vorher gemacht.


Tag 2 - Mittwoch, ca. 10:00 Uhr
- Guten Tag, die Inspektion wird so ca. 150 € kosten und Sie können den Wagen um 15:00 Uhr abholen.
- Schön, doch nicht erst am Freitag!?
- Wieso hatten Sie keinen Termin?
- [Sachverhalt erklärt.]
- Wie dem auch sei, der Wagen ist um 15:00 Uhr fertig.


Tag 2 - Mittwoch, ca. 15:00 Uhr
- Hallo, der Wagen ist dann fertig. Die Kosten sind allerdings auf 218 € angestiegen, da wir ein anderes Öl einfüllen mussten.
- Ach!?
- [Bla bla bla]
- Na gut, darüber müssen wir noch sprechen. Meines Wissen ist 0w40 gar kein geeignetes Öl für einen Alfa 156 2.0 Twinspark BJ 2001. Heute schaffe ich es allerdings nicht dem Wagen abzuholen.
- Hm, na gut. Dann sprechen wir dann noch darüber.


Tag 3 - Donnerstag, ca. 15:00 Uhr
- Hallo, ich wollte mein Auto abholen.
- [Die Rezeptionstante wusste schon, wer ich bin, obwohl ich Dienstag zum ersten mal dort war.] Das macht dann 201,xx €.
- Aha. Darüber müssen wir aber noch mal sprechen.
- Wieso? Sie haben schon auf alles 10% Rabatt bekommen!?
- Weil da meiner Meinung nach ein falsches Öl drin ist, was da nicht rein soll.
- Soll oder darf? Ich frage mal. [geht weg, kommt wieder] Das ist ein sehr hochwertiges Öl, hochwertiger als das andere. Das ist schon so ok.
- Nein für mich nicht.
- Was sollen wir jetzt machen? Das Öl wieder ablassen!?
- Zum Beispiel ...
- Ok, Sie haben sicher eine Stunde Zeit.
- Klar ...
- [stapft mit dem Schlüssel davon] Herr M. möchte doch noch mit Ihnen sprechen.
[Herr M. kommt]
- Ja, tut mir leid, ich habe mich da auch verrechnet. Kann ja mal vorkommen. Auch um 50 €. Wir sind ja alle Menschen und machen auch Fehler. Ich habe Ihnen da einen zu niedrigen Preis gesagt. Aber ich habe schon alles reduziert was ging. Sie zahlen jetzt für die reine Inspektion nur noch 37 €, das bekommen Sie sonst nirgendwo ...
- Das ist doch gar nicht der Punkt. Der Punkt ist das Öl!
- [Es kommt wieder die Lobpreisung des Öl 0w40]
- Mag sein, aber wenn das Öl nicht für den Motor spezifiziert ist, können Sie damit nicht den Mehrpreis begründen und haben will ich es schon gar nicht.
- Ja, die Spezifikation muss hier irgendwo im System sein. Ich finde sie aber grad nicht ... Da muss ich mal anrufen ... [geht keiner dran] ... Die gibt es bestimmt, das ist doch so ein tolles Öl ...
- Mir egal. Ohne Bestätigung von Alfa, dass außer den im Handbuch angegebenen Sorten 5w30, 5w10 und 10w40 - sowie bei "vorwiegend sportlicher Fahrweise 10w60" - auch 0w40 gefahren werden darf, bezahle ich das nicht. Außerdem ist das ihr Pech, wenn Sie sich verrechnen.
- Die Bestätigung finde ich bestimmt. Kann ich sie Ihnen faxen?
Klar. Die Faxnummer ist 0511/xxxxxxx.
- Ja, gut. Ich schicke Ihnen das dann.
- Ok. Ich zahle dann jetzt 160 €, nehme das Auto mit und wenn die Bestätigung vorliegt, überweise ich den Rest.
- NEIN! Das geht nicht!
- Warum nicht?
- Laut Vorgabe der Geschäftsleitung geht der Wagen nur bei vollständiger Zahlung raus. Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, ich will ja nicht mein Gesicht verlieren.
- Ich weiß doch wie das ist. Ohne finanziellen Druck geht gar nichts. Wenn ich heute alles bezahle, ist die Sache für Sie doch erledigt.
- Nein! [bla bla bla] Ich versuche noch mal anzurufen. [ruft irgendwo an, erklärt den Sachverhalt mit 0w40 und 2.0 TS, erfährt offensichtlich am anderen Ende nicht die gewünschte Bestätigung, stammelt, fragt, fragt erneut] ... Die Spezifikation ist hier im Netz, ich kann sie jetzt aber so schnell nicht finden. Heute kann ich das nicht mehr raussuchen.
- Ok, dann komme ich morgen wieder.
- [Stutzt] Ok.
- Bis morgen.


Tag 4 - Freitag, ca. 14:30 Uhr
[Wieder brauche ich an der Rezeption nichts sagen.]
- So. Hier die Rechnung. Das sind dann 173,xx €.
- Aha!? Was wurde gemacht?
- Nichts wurde gemacht. Das Öl wurde getauscht.
- Das ist ja nicht "nichts" und war gestern noch nicht klar.
- Ja, so wollten Sie das ja.
- Kann man so sehen. Ok.
[Offenbar hat Herr M. nicht mehr unbedingt das Bedürfnis, mir das erklären zu wollen, feiger Hund. So was wie eine Entschuldigung habe ich nicht erkennen können.]


Fazit: Wo man hingreift: Scheiße.
Die Werkstatt hatte nie eine Grundlage 0w40 einzufüllen und konnte auch keine auftreiben. 0w40 ist kein von Alfa spezifiziertes Öl für den 2.0 TS.
Einem wird überall eins vom Pferd erzählt. Information ist alles. Eine Ausrede ersetzt die nächste. Erst ist das Öl teurer, dann hat mich sich verrechnet, dann ist ja alles nicht so schlimm und am Ende kann man doch das bekommen, was eigentlich richtig ist.

Mach muss sich nicht mal anstrengen.

Heute: Die zu hohe Werkstattrechnung nicht anerkennen, weil die Werkstatt die Zulässigkeit des teueren Öl (mit anderer Viskosität) nicht belegen konnte.

Möchte am Samstag jemand um 20:00 Uhr mit ins Theater?
Ich hätte da noch eine Karte.


Die zweite Karte verbuche ich jetzt - obwohl ich sie hätte zurückgeben können - unter Kulturförderung.

Am Samstag habe ich meine Kündigung meines Vodafone-Vertrages zur Post gebracht. Der Vertrag läuft zwar noch bis Ende April, aber ich wollte nicht wieder vergessen rechtzeitig zu kündigen.
Mittwoch bekomme ich eine SMS, dass man mein Schreiben bekommen hätte und sich mit mir in Verbindung setzen werde.

Ich erwartete schon mal die Umstimmanrufe aus dem Callcenter...

Da das Telefon oft alleine zuhause rumliegt, hatte ich bis Freitag Mittag ca. ein Dutzend Anrufe von "Keine Nummer".

Freitag Mittag bin ich dann doch mal drangegangen und wurde von einer netten Frauenstimme mit rheinischem Akzent begrüßt und gefragt, warum ich denn weg wolle.
Weil ich eh wenig telefonieren würde und mal sehen wollte, was sich bis nächstes Jahr bei den Tarifen so getan hätte.

Vodafone wolle mich aber gern behalten und würde mir daher den SunlightSpecial-Tarif anbieten. Damit wurde ich nur noch 5 € pro Monat bezahlen und wurde somit die Grundgebühr sparen.
Das wäre toll und gar nicht mal ungünstig. Leider sollte ich mich dafür für weitere 2 Jahre binden, wozu ich ehrlich gesagt keinen Bock hätte.
Oder ob ich denn nicht mal ein neues Handy wolle. Das gäbe es normalerweise bei Verträgen ab 10 € pro Monat. Ich könne ja auch für 10 € 120 Inklusivminuten bekommen. Sie könne mir da mal die Preise für Telefone sagen. Und es gäbe auch 50 € Gesprächsguthaben.

Da ich sowas überhaupt nie auf die schnelle entscheide, hieß es, ich könne mir das leider nicht mehr lange überlegen, denn 1. bekäme ich diese Vergünstigungen nur bei ihr und 2. dürfte sie nicht noch mal anrufen, denn sie hätten das ja schon sehr, sehr oft - viel öfter als gewöhnlich - versucht und ich wäre ja nicht zu erreichen ... bla, bla ... ich müsse mich also gleich entscheiden oder gar nicht.
Gerne habe ich auch das Thema "Keine Nummer" angesprochen, weil ich nicht glaube, dass Vodafone nicht in der Lage ist auch bei Callcenter-Anrufen eine Nummer zu übermitteln. Das wurde dann mit fadenscheinigen organisatorischen Umständen begründet - "wenn hier auch noch Leute anrufen könnte, bekämen wir unsere Arbeit ja nie vom Tisch.." - für die mir mehr als eine Lösung eingefallen wäre, die trotzdem das Senden einer Nummer ermöglicht hätten.
Ich würde mich aber nicht unter Druck setzen lassen.
So sei das ja auch nicht gemeint und es wäre doch auch ein tolles Angebot und ein Telefon könnte ich ja bei Nichtgefallen wieder zurückschicken oder Umtauschen oder bei eBay verkaufen...
[Was ist das eigentlich für ein Scheißargument, dass einem nun immer vorgeschlagen wird, man könne den Scheiß, der einem angedreht werden soll, ja auch wieder bei eBay verticken!? Ich kaufe lieber überlegt, das was ich auch haben will! Das scheint mittlerweile wohl eher unüblich zu sein...]
Da ich ja nicht unter Druck gesetzt werden sollte, ließ ich mir das alles und noch viel mehr in aller Ruhe (auch mehrmals) erklären und so verging fast eine Stunde, in der ich vollgequatscht wurde und zu einer Entscheidung gedrängt wurde. Psychologisch nicht unklug. Dann kam die armes Telefonfräulein-Nummer mit Sensibilisierung für ihre Situation mit Erfolgs- und Zeitdruck und der Chefin, die schon böse guckt.
Das alles war mir vollkommen egal.
Auch die Vertagsangelegenheiten ließ ich mir erläutern, da ich nicht glauben konnte, dass ein Tarifwechsel keine neue Vertragsgrundlage sei, die zumindest zu einem Änderungsvertrag führe. (Die AGB von 2003 habe ich leider nicht, hat die jemand?) Bei dem von mir unterschriebenen Vertrag ist ein Tarif Vertragsbestandteil. Wenn sich so etwas Grundlegendes ändern soll, ist wohl ein neuer Vertrag fällig, so seh ich das. Sie behauptet weiterhin das Gegenteil. Ich blieb dabei, ihr nicht zu glauben.
Irgendwann war ich dann soweit, dass ich dachte, den Vertrag für 5 € und 50 € Guthaben und ein neues Telefon sei doch ok, trotz weiterer zwei Jahre Vodafone. Da hieß es dann, dass DAS ja nicht möglich sein, da müsste der neue 10 €-Vertrag her. Das hätte sie ja gesagt...
Daraufhin habe ich das Gespräch beendet. Sie hat sich nett bedankt, dass ich mir eine Stunde Zeit genommen hätte, und aufgelegt.

Sowas halte ich für wenig seriös. Tut mir leid. Wenn ich hier nicht unter Druck gesetzt wurde, was denn dann? Ich besitze mein Telefon doch nicht, damit Vodafone mich ständig erreichen kann! Wer mich als Kunde behalten will, wird doch eine Woche später noch mal anrufen können, zumal der Vertrag erst in zehn Monaten endet. Aber darum ging es hier ja offensichtlich gar nicht. Hier soll zu unüberlegten Reaktion mit langfristiger Vertragsbindung gebracht werden. Tschüß Vodafone! (Wobei es wahrscheinlich woanders auch nicht viel besser laufen wird.)


[Update:] Lustig auch, dass die gute Frau am Telefon behauptete, die Datentarife könne ich einfach dazu buchen und die hätten lediglich eine Mindestlaufzeit von 3 Monaten - mal davon ab, dass ich erst mal Datentarif erklären sollte, obwohl es doch bei Vodafone genau so heißt, Vodafone sagt aber: 2 Jahre. (Dabei formuliert Vodafone so, dass ich immer noch nicht verstehe, ob man nun zusätzlich noch Vodafone BusinessData buchen müsste oder nicht.)


[Update:] Wenn Vodafone eine Kündigung schriftlich bestätigt (wie von mir gefordert), heißt das nicht Kündigungsbestätigung, sondern Unser persönliches Angebot für Sie! und enthält neben drei Zeilen zur Kündigung noch eine halbe Seite tolle Tarif-Optionen und Angebote sowie die Drohung das Angebot: Gerne rufen wir Sie in Kürze an, um ein individuelles Angebot mit Ihnen zu besprechen. Juchu!

Wenn man auf seiner 1000 €-Kamera zum ersten mal ein Firmware-Update macht, bei dessen Anleitung einem mehr als deutlich gemacht, wird, dass die Garantie futsch ist, wenn man was falsch macht und die Kamera hinterher nicht mehr startet, und man wie beschrieben nach der Meldung "Update complete", die K10D ausschaltet, SD-Karte rausnimmt und die Pentax dann wieder anschaltet und .... sich dann nichts tut ... dann fühlt man, wie man mit Adrenalin geflutet wird und die Panik aufsteigt.
Bis man dann die Kamera wieder ausschaltet, den Karten-Slot-Deckel schließt, die Kamera wieder einschaltet und der Puls wieder zur Ruhe kommt.

Am 14.07.07 wird (Laut Schauspielhaus wirklich zum letzten mal) im Ballhof noch mal der Chinese im Kinderbett gegeben. Alle Karten nur 9 €. Hingehen!
(Ich tu's, zum vierten mal.)

Noch einen knappen Monat kann man das Kino am Raschplatz an seinen angestammten Platz besuchen, dann ist erst mal zu bzw. man zieht um - für eine einjährige Übergangszeit - ins Cinemaxx. Das eigenständige Flair bleibt damit wohl ein wenig auf der Strecke, schade aber besser als nichts. Wichtig ist ja das Programm!

Ich hoffe sehr, die Ära des Raschplatzkinos wird 2008 wieder dort fortgesetzt, wo der Name es vermuten lässt.

[Update: Und ausgerechnet heute fällt bei Slumming am Raschplatz drei mal der Ton aus!]

Vorweg: Die Behauptung, wenn nur Mädchen auf der Bühne stehen, sitzen davor nur Jungs, ist unrichtig.
(Vielleicht war das dies mal aber auch durch den männlichen Gastmusiker -Wolfgang Müller - bedingt, der ausgemacht Frauenmusik darbot.)

Wenn eine Veranstaltung im Kulturpalast ist, hat diese natürlich die Eigenheiten dieser Location zu verkraften: zu klein, zu eng, zu schlechte Luft, bei offener Tür hört man den Straßenlärm und Leute gucken unmotiviert rein, die Stühle sind unbequem, die Sofas schon besetzt.

Mit zwanzig Minuten Verspätung geht's los (das entweder dem alternativen Palast oder der Frau an sich anzulasten, wäre dann doch zu einfach).

Erst mal SIlvana Klein. Diese Frau ist nun wirklich verquer, was sie wahrscheinlich nicht zuletzt ihrer wilden Vergangenheit zu verdanken haben. Wenn man ihrer Themenwelt was abgewinnen kann, sind die Texte sicher nicht schlecht. Wenn nicht, bleibt nicht viel. Mir gibt das wenig. Drumherum wirkt sie besser als in ihren Texten.

Christina Haubold folgt. Wo Frau Klein vom Inhalt lebt, donnert Frau Haubold uns die Form um die Ohren. Die Vorliebe für bildhafte Sprache gipfelt im Adjektiv-Overload. Die Sätze sind so verschwurbelt, dass ich beim Hören kaum noch durch die Satzkonstruktion durchsteige. Lost im Nebensatz. Too much. (Die optische Beleidigung in Form einer Leggins soll nicht unerwähnt bleiben.)

Maya Birken dann erfreut durch ein grünes Kapuzenkleid mit weißen Punkten und einem Text aus (Schimpf)Worten mit B und P. Sowas wäre ein Grund hier wieder hinzugehen.

Katja Merx kann auch ansprechende Texte schreiben. Grund Nummer zwei wieder her zu kommen. Aber: Wenn man die Augen zumacht, könnte da auch Frau Pahl auf der Bühne stehen. Wer da von wem inspiriert wurde, weiß ich doch nicht. Falls eine mal ein Tondouble brauchen sollte, wären sie aber für einander gemacht. Gleicher Duktus, gleiche Betonung, gleiche Sprachmelodie. Faszinierend.

Auch wenn die Texte der zweiten Runde durchaus anders sind - der "Freunde/Freude"-Text hat mich übrigens gleichsam nachdenklich gemacht und runtergezogen -, bestätigt sich der jeweilige Eindruck. Zwei von vier, ok.
Vielleicht sollte ich mir Merx und Birken lieber in einem anderen Kontext ansehen.



[Jetzt ist der Text schon so lang, und ich habe nicht ein mal den Titel der Veranstaltung erwähnt: Zuckerwort und Peitsche]

Mit zehn Leuten die 18 Bahnen einer Betonminigolfanlage zu spielen, dauert gern mal vier und eine halbe Stunde. (Ergebnisse 51 bis 89 Punkte.)

Profiminigolfer wiegen im Schnitt 30 kg mehr als der Gelegenheitsminigolfer.

Profiminigolf ist so unglaublich uncool, dass es schon fast wieder cool sein könnte.

 
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