Manche bekommen einen Flügel geschenkt und andere eine gebrauchte Heimorgel. Representing Klassenunterschiede Die Begeisterung war in beiden Fällen wohl gleich gering.
Wenigstens musste ich nicht üben, meinen Eltern war die Aussichtslosigkeit gleich bewusst. Ich hatte schon meine Blockflöte (Moeck!) gehasst und nie geübt.
Beim Mambo Kurt-Konzert neulich habe ich es dann kurz bereut. Was hätte nur aus meiner Schwester und mir werden können, wenn wir fleißige Heimorgelspieler geworden wären!?
Wenigstens musste ich nicht üben, meinen Eltern war die Aussichtslosigkeit gleich bewusst. Ich hatte schon meine Blockflöte (Moeck!) gehasst und nie geübt.
Beim Mambo Kurt-Konzert neulich habe ich es dann kurz bereut. Was hätte nur aus meiner Schwester und mir werden können, wenn wir fleißige Heimorgelspieler geworden wären!?
eMBe - am Dienstag, 1. Februar 2005, 18:49 - Rubrik: Aussenansichten
- Es gibt Diskos, da ist es arschkalt.
- Direkt nach dem Opening spielen wir im Rahmen unserer Releaseparty das komplette Album einmal durch. heißt im Klartext: Um die Zeit kommt eh keine Sau und die DJs können am Tresen sitzen und Bier trinken.
- Das neue Chemical Brothers-Album begeistert nicht auf Anhieb.
- Man kann auch nach Hause gehen, wenn alle anderen erst erscheinen.
- Samstags um 7:30 Uhr aufstehen ist die Hölle.
- Wenn ich sage: Wir müssen den Schrank jetzt wirklich mal abstellen. sollte man darauf hören, denn ca. 5 Sekunden später kann ich ihn nicht mehr halten und er fällt runter.
- Cola hat exakt dann die richtige Temperatur, wenn sie erst nach dem Einschenken im Glas eine 1 cm dicke Eisschicht ansetzt.
- Halbprofessionelle Marlene Jaschke-Nachmacherinnen können lustig sein.
- Früher hatte man mehr Kinder...
- 23-Stunden-Tage sind lang.
- Bei Eisregen fährt man besser vorsichtig.
- Nach 7 Stunden bin ich nicht ausgeschlafen.
- Die 1000. Folge ist nicht immer die beste.
- Eihunger.(+ Brot und Schinken)
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Harmloser Abendbeginn mit Die moderne Welt. Low-Fi-analog-Elektronik mit und ohne (Vocoder)-Vocals. Nett. Angereist mit kleinem Fanclub.


Die Glocksee ist voll, zwar nicht groß aber voll. Wie sich im Laufe des Abend herausstellen soll, wurden die meisten wohl nur doch irgendwelche Printmedienvorablobpreisungen des Cobra Killerschen Auftretens hier her gelotst. Die Musik kannte wohl fast keiner.
Ich klaue mal eben hier: Die Tracks sind aber konzentrierter und obwohl natürlich Gina und Annika typische Frontfrauen machen und das schon beim ersten Track "Let's Have A Problem" mit Hüftschwung und Geschrei rauskehren, rockt es trotzdem nicht nur, sondern klingt auch noch perfekt durcharrangiert und irgendwie hat es verdammt viel Humor. ... und Rock'n'Roll. Aber das überfordert Hannover. Tanzen ist fast gar nicht drin, weil um mich herum nur Ölgötzen auf die Bühne starren. Ich kämpfe mich zu dem Typ mit der Glatze durch, der auch versucht zu tanzen. Zusammen schaffen wir uns etwas Freiraum, was nicht allen Umstehenden gefällt. Ach, bleibt doch das nächste mal zuhause!
Derweil versuchen Cobra Killer sich wieder im Stagediving. Die ersten Reihen sind aber zu bräsing und verstehen nicht, was die Damen von Ihren wollen. Es braucht sicher fünf Anläufe bis es mal klappt.
Leider gibt wieder technische Probleme (Ist das bei Cobra Killer immer so?) und dazu Konzentrationsprobleme. Die Damen bitten um absolute Ruhe und Handies aus! Jetzt aber Rotwein über'n Kopp. Das macht die Stagediving-Stütze zu einer rutschigen Angelegenheit.
Die beiden vermitteln wieder einen ziemlich fertigen Eindruck. Da die Merchandisingaktion im Anschluß aber sehr routiniert abläuft, gehört das wohl zur Show. Wir woll'n die Show!
Leider gibt es dies mal kein I like it when it burns a bit. Schön war's doch.





Die Glocksee ist voll, zwar nicht groß aber voll. Wie sich im Laufe des Abend herausstellen soll, wurden die meisten wohl nur doch irgendwelche Printmedienvorablobpreisungen des Cobra Killerschen Auftretens hier her gelotst. Die Musik kannte wohl fast keiner.Ich klaue mal eben hier: Die Tracks sind aber konzentrierter und obwohl natürlich Gina und Annika typische Frontfrauen machen und das schon beim ersten Track "Let's Have A Problem" mit Hüftschwung und Geschrei rauskehren, rockt es trotzdem nicht nur, sondern klingt auch noch perfekt durcharrangiert und irgendwie hat es verdammt viel Humor. ... und Rock'n'Roll. Aber das überfordert Hannover. Tanzen ist fast gar nicht drin, weil um mich herum nur Ölgötzen auf die Bühne starren. Ich kämpfe mich zu dem Typ mit der Glatze durch, der auch versucht zu tanzen. Zusammen schaffen wir uns etwas Freiraum, was nicht allen Umstehenden gefällt. Ach, bleibt doch das nächste mal zuhause!
Derweil versuchen Cobra Killer sich wieder im Stagediving. Die ersten Reihen sind aber zu bräsing und verstehen nicht, was die Damen von Ihren wollen. Es braucht sicher fünf Anläufe bis es mal klappt.
Leider gibt wieder technische Probleme (Ist das bei Cobra Killer immer so?) und dazu Konzentrationsprobleme. Die Damen bitten um absolute Ruhe und Handies aus! Jetzt aber Rotwein über'n Kopp. Das macht die Stagediving-Stütze zu einer rutschigen Angelegenheit.
Die beiden vermitteln wieder einen ziemlich fertigen Eindruck. Da die Merchandisingaktion im Anschluß aber sehr routiniert abläuft, gehört das wohl zur Show. Wir woll'n die Show!
Leider gibt es dies mal kein I like it when it burns a bit. Schön war's doch.



eMBe - am Mittwoch, 26. Januar 2005, 22:46 - Rubrik: Aussenansichten
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Heinz Heinzer Strunk live in Hannover. Opener von CD. Dann 5 Minuten Bullshit-Bingo-Gebrabbel nonstop - Produktpipeline blablabla. Das Publikum hockt auf Bierzeltgarnituren, Schützenfestantmosphäre. Ich gucke in leere Gesicher und sehe Menschen, deren Physiognomie auf eine ländliche Herkunft schließen lässt.Passend dazu schlüpft Heinzer in sein orginal pink Tiffanys-Sakko. Heinz Strunk rasselt Ausschnitte aus seinem Buch runter, er ist kein großer Vorleser, das nun wirklich nicht. Lustig ist's trotzdem, vor allem wenn er mit verstellten Stimmen liest oder Szenen vorspielt. Texte mit Musikuntermalung, ein mitgeschnittener Telefonanruf bei einem Alleinunteralter, ein echter Profi.
Dazu Kostproben auf der Querflöte und dem Saxophon. Tröttröttröt. Ja, jetzt kann ich mir vorstellen, wie Tiffanys das Land bespielt haben. Super abgeliefert, Heinzer!




eMBe - am Mittwoch, 26. Januar 2005, 22:06 - Rubrik: Aussenansichten
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eMBe - am Mittwoch, 26. Januar 2005, 21:03 - Rubrik: Bilderwelt
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Überlebt haben es ja bisher auch alle. Ist auch nix mehr von da. Es gab aber welche, die sich beim bloßen Anblick geweigert haben. Sah ja auch aus, wie auf'm Teller gekackt.
Links Versuch eins (trotzdem noch schokolasiert), rechts Versuch zwei.
eMBe - am Mittwoch, 26. Januar 2005, 20:44 - Rubrik: Aussenansichten
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Wäre meine Mutter jetzt hier, würde sie sagen:Sicher gibt es eine Erklärung für das, was da in der Küche passiert ist.Ich hingegen sage: Sicher gibt es einen Straftatbestand für das, was ich da in der Küche unter Zuhilfenahme von Lebensmitteln angerichtet habe.Ich nenne die Küche nun Stalingrad; sie ist ein Schlachtfeld und ich habe verloren.
eMBe - am Samstag, 22. Januar 2005, 23:28 - Rubrik: Aussenansichten
Wenn ich das alles so lese, weiß ich - als einer, der daher kommt, wo man mit Abitur schon ein Außenseiter ist - überhaupt nicht, was ich sagen soll. Außer vielleicht: Danke, Mama!
Nächste Woche ist wieder großes Familienereignis und ich grusele mich schon jetzt. Über Sätze wie: Nein, er kann doch nicht wieder arbeiten, dann müsste er ja Unterhalt für seinen Sohn zahlen ...
Ein täglicher Quell des Ansporns es anders zu machen.
Nächste Woche ist wieder großes Familienereignis und ich grusele mich schon jetzt. Über Sätze wie: Nein, er kann doch nicht wieder arbeiten, dann müsste er ja Unterhalt für seinen Sohn zahlen ...
Ein täglicher Quell des Ansporns es anders zu machen.
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Der ist allein. Aber er ist nur einer von vielen. Er sieht manierlich aus, aber alles an ihm war günstig, das Sweatshirt, die Jeans, die Turnschuhe. Die Haare sind frisch geschnitten, der Schnauzer akkurat. Er versucht frisch zu wirken, steht hier aber sicher schon den ganzen Tag. Immer wieder unternimmt er einen Anlauf geht einen Schritt auf die Vorbeilaufenden zu und versucht einen Moment ihrer Aufmerksamkeit zu gewinnen. Nur einen kleinen Moment, den bräuchte er, dann hätte er den Fuß in der Tür und würde sie überzeugen, für sich und sein Produkt gewinnen - und etwas verkaufen. Ein Traum! Niemand bleibt stehen.
Fast habe ich Mitleid mit ihm, wie er da steht, eine Mischung aus Abscheu und Mitleid. Ich überlege stehen zu bleiben. Sein Produkt - eine kleine gelbe Flasche, kein Schild deutet auf den Inhalt hin, nur ein kleines Tischchen mit den Fläschchen darauf steht hinter ihm. Was mag das wohl sein? - interessiert mich nicht. Ob er es erfunden hat? Es spricht nur Frauen an.
Ich könnte ihm helfen. Es ist doch objektiv aussichtslos, was er da tut. Würde ich etwas kaufen, eine Hoffnung würde neu in ihm aufsteigen: Ich habe verkauft, jetzt geht's bergauf! Das wird was! Natürlich wird das nie was, je schneller er das begreift desto besser. Ich helfe ihm und beachte ihn nicht. Nur wenn ich nichts kaufe, unterstütze ich ihn wirklich.
Fast habe ich Mitleid mit ihm, wie er da steht, eine Mischung aus Abscheu und Mitleid. Ich überlege stehen zu bleiben. Sein Produkt - eine kleine gelbe Flasche, kein Schild deutet auf den Inhalt hin, nur ein kleines Tischchen mit den Fläschchen darauf steht hinter ihm. Was mag das wohl sein? - interessiert mich nicht. Ob er es erfunden hat? Es spricht nur Frauen an.
Ich könnte ihm helfen. Es ist doch objektiv aussichtslos, was er da tut. Würde ich etwas kaufen, eine Hoffnung würde neu in ihm aufsteigen: Ich habe verkauft, jetzt geht's bergauf! Das wird was! Natürlich wird das nie was, je schneller er das begreift desto besser. Ich helfe ihm und beachte ihn nicht. Nur wenn ich nichts kaufe, unterstütze ich ihn wirklich.
eMBe - am Freitag, 21. Januar 2005, 18:13 - Rubrik: Aussenansichten
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Nestbautrieb bedeutet offensichtlich bei schwangeren Frauen von heute: Den Rechner aufrüsten, um von Anfang an die anfallenden digitalen Nachwuchsvideodaten performant verarbeiten zu können.
eMBe - am Freitag, 21. Januar 2005, 13:41 - Rubrik: Aussenansichten
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DorfpunksTriviale Geschichten über das Leben auf dem platten Land und den Jugendtsunami des dort sich aufwogenden und verebbenden Punk. Nichts Großes aber vieles feines Kleines.
Fleisch ist mein GemüseEndlich mal ein gut und witzig geschriebenes Buch über einen jungen Menschen, der keine Frau abkriegt. Schnörkellos und schön geschrieben, immer wieder geschmunzelt und gelacht. Noch nicht ganz fertig.
eMBe - am Donnerstag, 20. Januar 2005, 10:25 - Rubrik: Buchstabensuppe
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Mein Lieblingsfahrrad hat sich im letzten halben Jahr gut bewährt. Ich schätze meine Fahrleistung bisher auf ca. 1500 km. Ich erfreue mich taglich daran. Einzig störend sind die benutzten verchromten Schrauben an Vorbau und Sattelstütze (Ritchey Pro), die rosten. Gestern habe ich das Rad zur ersten (und damit kostenfreien) Inspektion gebracht, da kümmern sie sich darum. Zum Glück ist das Wetter momentan alles andere als fahrradgeeignet.
eMBe - am Donnerstag, 20. Januar 2005, 10:16 - Rubrik: Aussenansichten
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Bei solch herrlicher Weltuntergangsstimmung wie heute Morgen mit Orkanböen und Hagelschauern sollte man lieber vom Bett aus aus dem Fenster sehen und nicht zur Arbeit gehen müssen.
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Heute Abend habe ich eine Karte für Heinz Strunks Lesung zu Fleisch ist mein Gemüse.
Deshalb kann ich nicht zu Ich und mein Kassettenrekorder in die WRAZone gehen.
Außerdem verpasse ich dann den von Frank angepriesenen Welt-am-Draht mit Myk.
Ich kann ich ja nicht zerreißen
Und gestern habe ich Frau Kuttner verpasst, was heute wiederholt wird, aber da muß ich arbeiten.
Bei Harald Schmidt bin ich eingeschlafen.
Deshalb kann ich nicht zu Ich und mein Kassettenrekorder in die WRAZone gehen.
Außerdem verpasse ich dann den von Frank angepriesenen Welt-am-Draht mit Myk.
Ich kann ich ja nicht zerreißen
Und gestern habe ich Frau Kuttner verpasst, was heute wiederholt wird, aber da muß ich arbeiten.
Bei Harald Schmidt bin ich eingeschlafen.
eMBe - am Donnerstag, 20. Januar 2005, 10:05 - Rubrik: Aussenansichten
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